Die Klybeckinsel-Volksinitiative ist im Januar 2025 mit 3388 gültigen Unterschriften zustande gekommen.

Die Volksabstimmung ist voraussichtlich im 2026. Bitte unterstützen Sie das Anliegen.

Volksinitiative

Klybeck-Rheininsel

Die Klybeckinsel-Volksinitiative verlangt, dass das Gebiet der ehemaligen Klybeckinsel in die Grünzone umgezont wird.

Nach Beseitigung der industriellen Altlasten soll das Gebiet durch die Freilegung des auf­geschütteten Altrheins bis 2035 als Insel wiederhergestellt und mit ein­heimischen Bäumen und Sträuchern wieder aufgeforstet werden.

Folgende Personen unterstützen dieses Anliegen:

Sophie Kelp, Steffi Luethi, Bekim Ademi, Martin Brändle, Claudia Studer, Michael Wolschütz, Ziona Schulthess, Silvia Gnech, Vincenzo Attili, Patrizia Uehlinger, Daniel Cassaday, Marcel Jegge, Idris Kiwirra, Tibor Tausz, Hakan Inan, Jan Delpy, Marlon Willi, Anja Julia Schmidlin, Daniela Ruf-Händler, Roland Drevenstedt, Nils Husung, Tobias Bauknecht, Christian Hartung, Adriano Ariis, Gamze Kiraz, René Berger, Patrick Vodicka, Martin Jacob Wegener, Nadia Steinbrunner, Daniel Orlandi, Ulrich Liedholz

 

Wenn Sie auch mitmachen und mit Ihrem Namen für dieses Anliegen einstehen möchte, können Sie sich gerne hier melden. Ihr Name erscheint auf dieser Webseite und in der Abstimmungskampagne, in Inseraten oder auf einem Plakat.

Das Unterstützungskomitee steht allen offen.

13 + 9 =

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Erläuterungen

 

FAQ

Initiativtext

 

Unterschriftsbogen

Quelle: StABS BILD Schn. 11, 1855

Initiativkomitee

 

Kontakt

Erläuterungen

 

FAQ

Der Initiant

 

Kontakt

Erläuterungen

 

 

Geschichtliches

 

 

Der Initiant

 

 

Basel ist die am dichtesten überbaute grosse Stadt der Schweiz. Die Temperaturen steigen im Sommer höher als anderswo. Besonders heiss wird es im Kleinbasel, weil hier die Grünflächen fehlen. 

Erläuterungen

Die Klybeckinsel wäre die grösste zusammenhängende Grünfläche Kleinbasels und ungefähr so gross wie der Schützenmattpark im Grossbasel. Der Kannenfeldpark oder der Margarethenpark sind im Vergleich doppelt so gross.

Viele Städte haben ehrgeizige Programme entwickelt, um durch die Anpflanzung von Bäumen das Stadtklima zu verbessern. „Grünflächen in Städten erleben seit einigen Jahren eine starke Aufwertung“, erklärt Christophe Girot, ETH-Professor für Landschaftsarchitektur. „Nicht nur als Dekoration, wie früher, sondern weil sie zunehmend zentrale Funktionen übernehmen.“

Grünflächen tragen nachweislich zu einem angenehmeren Klima in Städten bei. Eine gezielte Landschaftsplanung kann die Kühlung der Umgebung durch Wind und Wasser bewirken. „Städteplanung im 21. Jahrhundert wird immer stärker zur Landschaftsplanung“, ist der preisgekrönte Landschaftsarchitekt überzeugt. „Sie wird für die Klimatisierung von Städten eine Schlüsselrolle spielen.“

Andere Städte haben ehrgeizige Programme entwickelt, um durch die An­pflanzung von Bäumen das Stadt­klima zu verbessern. In New York spriessen seit 2007 eine Million neue Bäume. Londons Bürger­meister Sadiq Khan möchte mehr als die Hälfte der britischen Haupt­stadt bis zum Jahr 2050 begrünen. Paris errichtet neue innerstädtische Wälder. Auch in Zürich hat sich die Politik unter dem Motto „Mehr Bäume für das Stadtklima“ zum Ziel gesetzt bis 2023 1200 neue Bäume zu setzen.

P

Die Initiative betrifft die ganze Klybeck-Insel. Also auch jenen kleineren Geländeteil, der nicht im Besitz des Kantons ist, sondern der Rhystadt AG (Central Real Estate Holding AG) gehört.

P

Die begrünte Insel soll der Bevölkerung auch als Erholungsraum dienen.

Sie wäre die grösste zusammenhängende Grünfläche im Kleinbasel und mit ihren 5,4 Hektaren etwa so gross wie der Schützenmattpark.

P

Basel-Stadt hat für seine bauliche Weiterentwicklung genügend andere Areale zur Verfügung, wie Klybeckplus, Rosental, Wolf, Volta Nord, Walkeweg, Dreispitz oder Westfeld/Felix Platter Spital.

P

Die Initiative betrifft die ganze Klybeck-Insel. Also auch jenen kleineren Geländeteil, der nicht im Besitz des Kantons ist, sondern der Rhystadt AG (Central Real Estate Holding AG) gehört.

P

Basel-Stadt hat für seine bauliche Entwicklung genügend andere Areale zur Verfügung, wie Klybeckplus, Rosental, Wolf, Volta Nord, Walkeweg, Dreispitz oder Westfeld/Felix Platter Spital.

Die Klybeck Insel

Ausschnitt des Übersichtsplans der Langen Erlen und des Dorfes Kleinhüningen, 1896

Quelle: e-rara.ch Universitätsbibliothek Basel Signatur: Kartenslg Schw Ml 60

Die Geschichte einer guten Idee

Quelle: StABS BD-Reg 3b 1 (1) 88 005

Schulhof des Inselschulhauses, 1909. Im Hintergrund die bewaldete ehemalige Klybeckinsel.

 

Bäume und Grünflächen sind wertvoll. Das hielt bereits Theodor Hünerwadel fest. Hünerwadel war von 1900 bis 1936 in Basel Hochbau­inspektor (Kantons­baumeister) und somit für die Stadtplanung zuständig. Er wollte, dass der Kanton die bewaldete Klybeckinsel kauft. Am 19. Februar 1912 schrieb er an den Vorsteher des Baudepartements:

Th. Hünerwadel (1864–1956)

[…] Viel wünschenswerter und auch im Interesse der Schule liegend würde ich einen anderen Ankauf halten, von dem ich bei Anlass der Einweihung des Inselschulhauses dem damaligen Vorsteher des Erziehungsdepartements gesprochen habe. 

Ich meine den Ankauf der grossen, mit einem Wäldchen bestandenen Liegenschaft der Basler Bau-Gesellschaft zwischen Altrheinweg und Rhein. Es könnte dort eine hübsche Anlage mit Spielplätzen geschaffen werden, welche nicht nur dem angrenzenden Quartier, sondern auch dem Inselschulhaus zu wesentlichem Vorteil gereichte. Ich glaube, dass diese Frage der Prüfung wert wäre. […]

Am 1. März 1912 schrieb Walter Zürrer, Rektor der Basler Knaben-Sekundarschule, der vom Vorschlag des Kantonsbaumeisters Kenntnis erhalten hatte, begeistert an das Erziehungsdepartement:

In Beantwortung Ihres Schreibens No. 1324 beehre ich mich, Ihnen mitzuteilen, dass nicht nur die Schülerschar und die Lehrerschaft, sondern das ganze Horburgquartier den Behörden sehr dankbar wäre, wenn der Vorschlag des Hochbauinspektors, Herrn TH. HÜNERWADEL, verwirklicht werden könnte.

Der Ankauf des der Basler Baugesellschaft gehörenden Landes mit dem Wäldchen würde die Zierden unsrer Stadt vermehren. […] Warum soll das Horburgquartier nicht auch bedacht werden? Der Rheinweg ist zwar schön, eine Anlage ist er aber nicht. Man wird entgegnen, die Kleinbasler haben die Langen Erlen; diese sind jedoch nicht mehr, was sie früher waren, zudem sind sie ziemlich weit entfernt. Abgesehen von dem Schmuck, den eine solche Anlage neben Schulzwecken genanntem Quartier böte, könnte sie in dem Kaminwald von Kleinbasel als heilsamer Luftregenerator wirken.

Initiative unterstützen

Sie können den Unterschriftenbogen hier herunter laden und die Initiative unterschreiben.

Bitte beachten Sie, dass nur in Basel-Stadt stimmberechtigte Personen die Initiative unterschreiben dürfen. Auf einem Bogen dürfen nur die Stimmberechtigten derselben politischen Gemeinde unterschreiben.

Bitte senden Sie ganz oder teilweise ausgefüllte Bogen an:
Bekim
Ademi, Inselstrasse 63, 4057 Basel

Initiant

Philippe Ramseyer, Jahrgang 1960, dipl. Mittellehrer, unterrichtete an verschiedenen Basler Schulhäusern als Klassen- und Fachlehrer Deutsch, Mathematik und Geschichte. Am längsten, 23 Jahre, war er am Inselschulhaus als Lehrer tätig. Das Interesse für die Geschichte und Geographie Basels und Umgebung weckte in ihm sein Primarlehrer Paul Schäublin, der sich in der Region Basel und darüber hinaus auskannte wie in seiner Westentasche.

 

Kontakt:

Philippe Ramseyer
Postlagernd
Filiale 4010 Basel
Kirschgartenstrasse 7
4051 Basel

Mitglieder des Initiativ­komitees

Philippe Ramseyer (Präsident des Initiativkomitees), Vildan Aliji (Anwohner Klybeckquartier), Ahmet Uluöz (aufgewachsen im Klybeckquartier), Bekim Ademi (Anwohner Klybeckquartier), Görkem Sekmen (Anwohner Klybeckquartier), Njomeza Krasniqi (Anwohnerin Klybeckquartier), Christoph Wicki (Dipl. Forstingenieur ETH)

Kontakt

Wenden Sie sich bei Fragen an Philippe Ramseyer, Präsident Initiativkomitee: 

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